Merode
Gemeinde Langerwehe
Kreis Düren


Die Kriegstoten von Merode sind auf den Gedenktafeln in der Schlicher Kapelle verzeichnet. 
Aus dem napoleonischen Rußlandfeldzug von 1812 sind zwei Gefallene aus Merode in den Verlustlisten des Lt. Meyer verzeichnet. 

 

Rußlandfeldzug 1812            
Behr (Beer) Wilhelm Joseph (Wilhelmus Josephus) Merode, Roer 27.07.1791 in Merode, Langerwehe, Rheinand 19.03.1813 im Hospital zu Twer, Zentralrussland 51. franz. Inf. Rgt. in der Verlustliste Rußlandfeldzug 1812 verzeichnet
Quast (Joannes) Mathias Merode, Roer 05.05.1791 in Merode, Langerwehe, Rheinand 1812 Twer, Zentralrussland 51. franz. Inf. Rgt. in der Verlustliste Rußlandfeldzug 1812 verzeichnet

grün markierte Daten stammen aus: Kirchenbücher der Pfarre D'horn, Langerwehe, Rheinland

 

Gedenkstein für den Förster Johann Refisch
(Meroder Wald, zwischen Merode und Neu-Pier/Jüngersdorf)

Langerwehe-Merode
Photo: 23.02.2008

Im Meroder Wald, zwischen Merode und Neu-Pier/Jüngersdorf erinnert ein Gedenkstein an den hier gefallenen Förster Johann Refisch. Sein Sohn Robert Refisch, der auch das berufliche Erbe seines Vaters antrat, ließ den großen Findling 1957 an die Unglücksstelle bringen. Die Inschrift wurde ca. 40 Jahre später hinzugefügt und 2006 noch einmal aufgearbeitet. Die Inschrift auf dem Stein lautet: „Johann Refisch | Förster | *1894 | +1944 hier | durch Bomben | am 16. Nov. | R.R.“. Johann Refisch ruht auf der Kriegsgräberstätte in Langerwehe-D´horn

 

1939 - 1945          
Refisch Johann Förster 21.10.1894  16.11.1944 Merode durch Bomben auf dem Ehrenmal in Schlich verzeichnet

 

Deutsche Kriegsgräberstätte 1939-1945 / Ehrenfriedhof Merode Marienbildchen
(Meroder Wald, von Merode aus Fußweg Richtung Laufenburg)

Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode Langerwehe-Merode
Photo links aus Tageszeitung; 2. Photo: Privatsammlung M. Krieger (1950er Jahre); 3. Photo: 50er Jahre; 4. Photo: 4-Bild-Ansichtskarte um 1955 (ungelaufen); 5. Photo: 3-Bild-Ansichtskarte (ohne Jahr); Photos 6-10: 10.09.2003 und 29.05.2004; Photo 11: 29.05.2011

Der Soldatenfriedhof liegt im Meroder Wald, etwa 10 bis 15 Minuten zu Fußmarsch von Merode entfernt. Der Weg ist ausgeschildert. 
Am Eingang steht ein Gräberverzeichnis, wo eine Plakette mit folgender Inschrift hängt: „1945/46 HABEN JOSEPH GERHARDS UND TREUE HELFER GEFALLENE DEUTSCHE SOLDATEN UNTER LEBENSGEFAHR GEBORGEN UND HIER ZUR LETZTEN RUHE GEBETTET | IN DANKBARER ANERKENNUNG | FALLSCHIRMJAEGERKAMERADSCHAFT AACHEN“. Das vorletzte Bild zeigt das Grab von zwei Fallschirmjägern der 3. Fallschirmjägerdivision, die am 13. März 2003 durch den Kampfmittelräumdienst geborgen wurden und hier am 25. Mai 2003 zugebettet wurden. (Quelle: I12)

 

Ehrenfriedhof Merode „Marienbildchen“
Der Friedhof liegt an dem zur Klosterruine Schwarzenbroich führenden Marienweg am Nordrand des einstigen Kampfgebietes Hürtgenwald.
Die Bezeichung Marienbildchen erinnert an die Fürstin von Merode-Westerloo, die an einer Eiche ein Marienbild anbringen ließ, das inzwischen durch eine Marienstatue ersetzt wurde und auch Station einer alljährlichen Prozession ist.
Auf diesem Waldfriedhof ruhen unter dem schützenden Dach der Bäume insgesamt 225 gefallene deutsche Soldaten: 128 in Einzelgräbern und 97 in zwei Sammelgräbern; 170 sind namentlich bekannt. Sie fielen bei den erbitterten Kämpfen von November bis Mitte Dezember 1944 zwischen Merode und Wenau bei der „Schlacht im Hürtgenwald“. Viele der Gefallenen sind 18- bis 20-jährige Fallschirmjäger.
Die furchtbaren Luftangriffe am 16. November 1944 auf die deutschen Stellungen in den aufsteigenden Wäldern hinter Merode und auf Düren führten zur Flucht bzw. Evakuierung der Bürger aus ihren Orten.
Am 29. November 1944 wurde Merode von Amerikanern besetzt. Das Schloss, Wahrzeichen des Ortes, fiel erst nach tagelangen Kämpfen am 11. Dezember in amerikanische Hände.
Ab Mai 1945 kehrte die evakuierte Bevölkerung in den völlig zerstörten Ort zurück; der Wiederaufbau begann. Spuren des Krieges zeigten sich auf Schritt und Tritt: Felder und Wiesen waren verwüstet oder versteppt, Wälder vermint, verbrannt und zerfetzt. Vielerorts stieß man auf Unterstände und Laufgräben, Munitionsteile und anderes Kriegsgerät. Auf dem Schlachtfeld lagen noch viele Gefallene unbestattet.
Die persönlichen Sorgen und Nöte zurückstellend betrachteten es die Meroder Bürger als eine Ehrenpflicht, diese Gefallenen – oft unter Einsatz des eigenen Lebens – zu bergen und ihnen eine würdige dauernde Ruhestätte zu schaffen.
Untrennbar mit der Geschichte des Ehrenfriedhofes verbunden sind Kaplan Heinrich Prinz und der Lehrer Joseph Gerhards. Zusammen mit treuen Helfern leisteten sie unermüdliche Arbeit.
Gerhards hatte beide Söhne im Krieg verloren.
Er legte am 5. August 1945 den Ehrenfriedhof inmitten des einstigen Kampfgebietes an, auf einem Waldstück vor der Eiche mit dem Marienbild, das der Fürst von Merode-Westerloo bereitwillig zur Verfügung stellte. Die ersten 22 Gefallenen wurden beigesetzt.
Wochentags bauten die Bürger ihren Ort wieder auf, sonntags begab man sich mit Pferdekarren in die Wälder auf der Suche nach toten Soldaten, um sie auf dem Ehrenfriedhof beizusetzen. Zuvor wurden alle Maßnahmen zur Identifizierung der Gefallenen durchgeführt: Erkennungsmarken werden registriert, Nachlassgegenstände gesichtet, besondere körperliche Merkmale und gegebenenfalls die Todesursache festgehalten. Viele bis dahin unbekannte Gefallene konnten identifiziert werden. So wurde der erst 17-jährige Werner Proschmann aus Dresden (Grab-Nr. 84) auf Grund einer Gravur auf der bei ihm gefundenen Tabakdose identifiziert und der 19-jährige Willi Schröder aus dem mecklenburgischem Plau (Grab-Nr. 8) gar an der Rechnung über seinen letzten Zivilanzug mit dem kaum lesbaren Firmenaufdruck des Geschäftsinhabers. Zur Beisetzung der Gefallenen kam Kaplan Prinz stets in vollem Ornat und segnete die Gräber.
Auf Anordnung der Amerikaner wurden vom
20. bis 27. Februar 1950 alle auf dem Ehrenfriedhof Merode bestatteten Unbekannten exhumiert, da der amerikanische Gräberdienst unter diesen auch vermisste amerikanische Gefallene vermutete. Dies war nicht der Fall.
Am 1. Mai 1951 wurde der steinerne Altar des Künstlers Kaspar Müller aus Schevenhütte (6 km südwestlich von Merode) eingesegnet. Er trägt die Inschrift: „WO LIEBE IM HERZEN LEBT VERGIßT MAN EUCH NIE! | Den Gefallenen und Vermißten von Merode"

Seit dem Tode von Joseph Gerhards 1985 betreut seine Frau Kethi den Ehrenfriedhof Merode.
Der Friedhof befand sich bis 1971 in der Obhut des Amtes Echtz, seit 1972 ist die Gemeinde Langerwehe zuständig.
2003 übernahm der Eifelverein -OG Schlich- die Betreuung.

„Es wird der Tag kommen,
da wird der Krieg zwischen
Paris und London,
zwischen St. Petersburg und Berlin,
zwischen Wien und Turin
ebenso töricht und unmöglich sein,
wie heute zwischen Rouen und Amiens,
zwischen Boston und Philadelphia.
Es wird der Tag kommen,
da werden die Vereinigten Staaten von
Nordamerika und die Vereinigten Staaten
von Europa sehen,
wie sie sich die Hände über den Ozean
hinüberreichen.“
Victor Hugo (1802-1885)

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband NRW, Alfredstr. 213, 45131 Essen
Gemeinde Langerwehe, Der Bürgermeister
[Quelle: Öffentlich aufgestellte Informationstafel vor der Kriegsgräberstätte]

 

KRIEGSGRÄBER              
Aberfeld Heinrich Obergefreiter 07.09.1923 28.11.1944 Grab-Nr. 136    
Adam Karlheinz Obergefreiter 03.02.1921 04.11.1944 Grab-Nr. 100    
Ambacher Willi Grenadier 29.08.1907 1944 Grab-Nr. 75    
Asch Rolf Jäger 05.10.1925 11.12.1944 Grab-Nr. 6    
Ballmer Ernst   18.04.1910 28.11.1944 Grab-Nr. 47    
Balter Johann Obergefreiter 04.06.1913 Nov. 1944 Grab-Nr. 79    
Bandow Horst   06.12.1925 19.12.1944 Grab-Nr. 140    
Bäumer Hans Otto (Hans-Otto) Jäger 12.06.1927 10.12.1944 Grab-Nr. 123    
Becker Hans Feldwebel 09.01.1922 1944 (11.12.1945) Grab-Nr. 42    
Begas Damion Obergefreiter 16.07.1916 19.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Biersack Johann Soldat 24.01.1925 04.11.1944 Grab-Nr. 98    
Biesel Otto Grenadier 16.11.1926 20.11.1944 Grab-Nr. 30    
Bittmann Oskar Gefreiter 31.08.1923 29.11.1944 Grab-Nr. 49    
Bönemann Lothar   05.12.1926 01.12.1944 Grab-Nr. 68    
Boerner Karl   27.05.1926 04.12.1944 Grab-Nr. 23    
Brandt Hans Soldat 27.02.1926 04.11.1944 Grab-Nr. 101    
Brede Hermann Gefreiter 21.02.1927 30.11.1944 Grab-Nr. 15    
Bünning Johann Obergefreiter 07.05.1905 1944 Grab-Nr. 124    
Büssemaker Hans Unteroffizier 15.05.1910 11.12.1944 Grab-Nr. 141    
Diedecke Walter Matrose 03.06.1926 Dez. 1944 Grab-Nr. 29    
Diers Friedrich OT-Mann 27.01.1896 16.11.1944 Grab-Nr. 102    
Dietrich Paul   16.07.1920 11.12.1944 Grab-Nr. 4    
Düwel Paul Unteroffizier 16.11.1899 Nov. 1944 Grab-Nr. 139    
Flechsig Herbert Gefreiter 04.06.1925 29.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Föse Bruno Friedrich Grenadier 07.06.1926 Nov. 1944 Grab-Nr. 12 A    
Freesemann Walter   02.02.1927 01.12.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Freyer Joachim Grenadier 07.06.1925 23.11.1944 Grab-Nr. 106    
Fricke Albert   25.09.1923 27.11.1944 Grab-Nr. 115    
Friedhelm Heinrich     1944 Grab-Nr. 104    
Friedrich Robert Grenadier 30.05.1925 1944 Grab-Nr. 133    
Friese Georg Grenadier 15.10.1926 29.11.1944 Grab-Nr. 85    
Fritze Gerhard Gefreiter 31.01.1921 1944 (März 1945) Grab-Nr. 96    
Frohn Walter Jäger 13.02.1926 Nov. 1944 Grab-Nr. 132    
Geiger Johann Gefreiter 07.06.1925 19.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt; 
auf dem Kriegerdenkmal in Grainau-Obergrainau, Krs. Garmisch-Partenkirchen verzeichnet
 
Gerhard Heinz Soldat 03.06.1926 12.12.1944 Grab-Nr. 26    
Giessler Werner Flieger 27.05.1925 Dez. 1944 Grab-Nr. 5    
Gniekowski (Gniewkowski) Eduard Jäger 24.05.1927 01.12.1944 Grab-Nr. 20    
Graf Johann Gefreiter 11.09.1904 1944 Grab-Nr. 108    
Graumann Gerhard Jäger 29.12.1925 11.12.1944 Grab-Nr. 3    
Grunert Erich Obergefreiter 17.06.1911 23.11.1944 Grab-Nr. 27    
Haftmann Heinz Feldwebel 05.12.1912 25.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Hasse Egon Gefreiter 13.09.1925 11.12.1944 Grab-Nr. 18    
Hauffe   Soldat   10.12.1944 Grab-Nr. 113    
Heidel Josef   05.10.1901 1944 Grab-Nr. 46    
Helbig Werner   26.09.1910 15.11.1944 Grab-Nr. 103    
Herminghaus Ferdinand   30.12.1926 1944 Grab-Nr. 45    
Hertel Martin Oberschütze 25.04.1904 29.11.1944 Grab-Nr. 22    
Hoidn Karl   11.10.1922 Nov. 1944 Grab-Nr. 91    
Holderbach Erwin Gefreiter 21.08.1925 20.11.1944 Kameradengrab    
Holocher Hermann   26.12.1926 26.09.1944 Grab-Nr. 105    
Holzmölle (Holsmölle) Hermann Gefreiter 25.03.1901 1944 Grab-Nr. 41    
Holzer Josef (Seppi) Gefreiter 05.08.1923 Abtenau 29.11.1944 Merode bei Düren Grab-Nr. 52 auf der Gedenktafel in Abtenau verzeichnet Josef Holzer Josef Holzer
Huber Max Soldat 21.03.1904 Nov. 1944 Grab-Nr. 78    
Isensee Horst   14.08.1926 29.11.1944 Grab-Nr. 73    
Iversen Helmut Oberjäger 27.08.1919 10.12.1944 Grab-Nr. 92    
Jalowiecke (Jalowietzki) Johann   23.06.1906 15.11.1944 Grab-Nr. 86    
Jännert Alfred Polizei-Meister 09.05.1897 11.10.1944 Grab-Nr. 143    
Kalus Ewald Obergefreiter 29.04.1919 12.08.1944 Grab-Nr. 83    
Kerstgens Albert   06.08.1925 1944 (18.11.1945) Grab-Nr. 89    
Kessler Heinrich Jäger 06.02.1923 01.12.1944 Grab-Nr. 13    
Kiel Carlos   25.11.1925 10.12.1944 Grab-Nr. 9    
Klaus Wilhelm Obergefreiter 25.09.1900 21.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Klöters Kurt Obergefreiter 29.02.1924 30.11.1944 Grab-Nr. 51    
Koehler Franz Obergefreiter 28.01.1923 11.12.1944 Grab-Nr. 40    
Köhler Franz Schütze 19.11.1926 25.09.1944 Grab-Nr. 117    
Kollek Theodor Soldat 16.08.1925 01.12.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Kommol Walter Obergefreiter 15.11.1923 05.12.1944 Grab-Nr. 71    
Koschnitzki Heinz Obergefreiter 17.10.1919 16.11.1944 Grab-Nr. 122    
Kreisel Emil   26.06.1909 1944 Grab-Nr. 74    
Kühl Fritz Jäger 27.04.1926 1944 Grab-Nr. 114    
Kühl Gerhard   1911 (14.12.1926) 11.12.1944 Grab-Nr. 39    
Kunkel Heinz Grenadier 15.08.1926 12.12.1944 Grab-Nr. 135    
Kützler Emil   16.05.1896 1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Lang Hans Karl (Karl) Obergefreiter 28.12.1897 Nov. 1944 Grab-Nr. 138    
Lange Günter Grenadier 03.03.1926 25.11.1944 Grab-Nr. 97    
Läufer Karl Soldat 07.08.1926 08.12.1944 Grab-Nr. 31    
Leister Egon Gefreiter 20.10.1926 12.12.1944 Grab-Nr. 134    
Lich Arnold   15.02.1913 05.06.1940 Grab-Nr. 128    
Lippelt Heinz   24.01.1912 02.12.1944 Grab-Nr. 43    
Litzen Hans Gefreiter 13.02.1924 1944 (1945) Grab-Nr. 119    
Maier Alfred Oberjäger 31.10.1924 30.11.1944 Grab-Nr. 2    
Malchau Erich Wilhelm   13.09.1913 30.11.1944 Grab-Nr. 48 A    
März Leo (Leonhard) Gefreiter 25.01.1922 16.11.1944 Grab-Nr. 142    
Matzke Richard   21.03.1926 1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Menke Heinz Oberfeldwebel 22.09.1914 28.11.1944 Grab-Nr. 72    
Moser Alfred Grenadier 09.04.1926 Nov. 1944 Grab-Nr. 80    
Mrosczok Hubertus-Hubert Oberfähnrich 04.09.1923 05.11.1944 Grab-Nr. 21    
Neuberger Karl Unteroffizier 28.07.1917 22.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Ostrowski Willi Obergefreiter 12.03.1920 16.11.1944 Grab-Nr. 129    
Papenburg Walter   03.11.1926 1944 Grab-Nr. 76    
Pfüll Wolfgang Grenadier 26.10.1927 02.12.1944 Grab-Nr. 125    
Proschmann Werner Flieger 31.12.1927 1944 Grab-Nr. 84 (Vorname nicht im Gräberverzeichnis)  
Reder Josef Obergefreiter 05.12.1923 11.12.1944 Grab-Nr. 33    
Reese Günter Gefreiter 22.08.1925 1944 Grab-Nr. 144    
Reimer Herbert Gefreiter 10.03.1924 27.11.1944 Grab-Nr. 69    
Richert Fritz Soldat 15.11.1909 Nov. 1944 Grab-Nr. 111    
Rostock Heinz Soldat 01.04.1921 10.12.1944 Grab-Nr. 112    
Salz Herbert Soldat 22.08.1921 1944 Grab-Nr. 1    
Sauer Werner Jäger 03.05.1927 Nov. 1944 Grab-Nr. 82    
Senftleben Werner Jäger 09.06.1927 04.12.1944 Grab-Nr. 32    
Sexl Josef   08.02.1925 01.12.1944 Grab-Nr. 44    
Skupin Manfred Grenadier 17.09.1926 22.11.1944 Grab-Nr. 120    
Sommer Willi (Willy) Feldwebel 04.01.1915 25.11.1944 Grab-Nr. 137    
Sommerhäuser (Sommerhauser) Karl Soldat 28.04.1921 30.11.1944 Grab-Nr. 110    
Spehle Ernst Füsilier 31.07.1924 11.12.1944 Grab-Nr. 35 auf den Gedenktafeln in Bad Wurzach, Krs. Ravensburg verzeichnet  
Spohr Eberhard (Eberhardt) Feldwebel 23.07.1920 Nov. 1944 Grab-Nr. 50    
Sussdorf (Sühsdorf) Karl Ogfr (Gefreiter) 21.07.1906 30.11.1944 Grab-Nr. 131    
Schäfer Peter Feldwebel 19.09.1887 1944 (18.11.1945) Grab-Nr. 87    
Schäfer Wilhelm   26.07.1926 1944 Grab-Nr. 70    
Schelzius Karlheinz (Karl-Heinz) Flieger 23.10.1926 01.12.1944 Grab-Nr. 19    
Schillberg Theodor Obergefreiter 27.02.1906 1944 Grab-Nr. 99    
Schindler Wolfgang Gefreiter 25.11.1925 02.12.1944 Grab-Nr. 48    
Schmitt (Schmidt) Hermann Obergefreiter 23.09.1906 1944 Grab-Nr. 130    
Schmied Josef Soldat 07.08.1920 30.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Schneiders Fritz (Friedrich)   30.05.1909 22.11.1944 Grab-Nr. 126    
Schöneberger Heinz Gefreiter 11.11.1918 Nov. 1944 Grab-Nr. 16    
Schröder Willi Gefreiter 10.02.1925 19.12.1944 Grab-Nr. 8    
Schröter Gerhard Gefreiter 10.09.1926 1944 Grab-Nr. 118    
Schwengber Erich Jäger 01.11.1927 09.12.1944 Grab-Nr. 24    
Schwierz Erich Flieger 01.04.1927 04.12.1944 Grab-Nr. 34    
Schwittay Karl Obergefreiter 19.08.1914 21.11.1944 Grab-Nr. 88 "Unbekannt" auf Grabkreuz; (gemeinsames Grabkreuz mit Feldw. Schäfer)  
Stange Harry Gefreiter 30.05.1920 1944 Grab-Nr. 28    
Steenken Otto Obergefreiter 18.08.1913 11.12.1944 Grab-Nr. 36    
Steiger Georg Unteroffizier 08.12.1919 1944 Grab-Nr. 11    
Steinborn Josef Obergefreiter 22.06.1908 Worms 15.11.1944 (21.11.1944) bei Düren (Merode) Grab-Nr. 90   Josef Steinborn
Steiner Karl Herm. (Karl-Hermann) Jäger 15.11.1927 07.12.1944 Grab-Nr. 25    
Stüker (Stücker) Christoph Oberfeldwebel 18.10.1916 1944 Grab-Nr. 38    
Stühring Heinrich Grenadier 25.05.1904 26.09.1944 Grab-Nr. 116    
Terhorst Wilhelm Unteroffizier 03.10.1919 Nov. 1944 Grab-Nr. 93    
Tesch Heinz Peter (Heinz-Peter) Grenadier 06.12.1926 09.11.1944 Grab-Nr. 67    
Tscherney Wilhelm Gefreiter 1923 (27.12.1913) 28.11.1944 Grab-Nr. 127    
Verhuven Martin Obergefreiter 11.06.1904 22.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Viebig Helmut Jäger 20.11.1926 29.11.1944 Grab-Nr. 17    
Vock Edmund Jäger 08.07.1925 10.12.1944 Kameradengrab(*) am 25.05.2003 zugebettet; nicht im Gräberverzeichnis aufgeführt; (*) falsche Angabe  
Völkel Karlheinz Oberjäger 12.11.1922 12.12.1944 Grab-Nr. 77    
Wechsler Kurt Gefreiter 16.09.1922 Nov. 1944 Grab-Nr. 95    
Wiesner Günter Jäger 15.11.1927 11.12.1944 Grab-Nr. 37    
Windl Vitus Obergefreiter 20.04.1909 29.11.1944 Kameradengrab auf Grabsteinplatte(n) nicht namentlich genannt  
Zeidler Rudolf Unteroffizier 15.08.1925 1944 Grab-Nr. 12    
Zimmer Johann Grenadier 09.04.1926 22.11.1944 Grab-Nr. 121    
Zühlke Kasimir Jäger 09.09.1927 11.12.1944 Grab-Nr. 7    
Hier ruhen 68 unbekannte deutsche Soldaten und (...)       gefallen im Herbst 1944 Kameradengrab    
Neuendorf Siegfr.   1921 gefallen im Herbst 1944 Kameradengrab nicht im Gräberverzeichnis aufgeführt  
Unbekannt         (gemeinsames Grabkreuz mit Graf, Johann)    
Unbekannt         (gemeinsames Grabkreuz mit Sommerhäuser, Karl)    
Brackhaus Benno   1919 1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Terhorst, Wilhelm) nicht im Gräberverzeichnis aufgeführt  
Homann Anton   1912 1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Moser, Alfred) nicht im Gräberverzeichnis aufgeführt  
Hier ruhen 14 unbekannte deutsche Soldaten       gefallen im Herbst 1944 Kameradengrab    
Unbekannt       1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Föse, Bruno Friedrich)    
Unbekannt         (gemeinsames Grabkreuz mit Kiel, Carlos)    
Schulz Friedrich   1886 1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Kessler, Heinrich) nicht im Gräberverzeichnis aufgeführt  
Unbekannt       1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Malchau, Erich Wilhelm)    
Unbekannt       1944 (gemeinsames Grabkreuz mit Vock, Edmund) am 25.05.2003 zugebettet  

grün markierte Daten lt. Gräberverzeichnis oder von den Sterbebildern/Totenzetteln
(die unbekannten Kriegstoten sind im Gräberverzeichnis nicht vermerkt)
Zusätzliche Informationen
(blau markiert) stammen aus der Online-Gräbersuche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (www.Volksbund.de)

Nach Abgleich der Grabinschriften mit dem Gräberverzeichnis umfaßt obige Liste 145 namentlich Bekannte und 88 Unbekannte.
Nach der Informationstafel am Eingang sollten es insges. 225 Gefallene sein, davon 170 namentlich bekannt.

 

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